Abrechenbarkeit und Produktivität
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Was unterscheidet Abrechenbarkeit von Produktivität?

Haben Sie auch schon mal so einen Tag – oder mehrere – an dem/denen Sie wirklich hart arbeiten, aber das Gefühl haben, dass Sie keine Fortschritte machen? Sie arbeiten nicht genug Stunden für den Kunden, streichen kaum To-dos von Ihrer Liste und sehen kaum Fortschritte. Sehr ärgerlich natürlich, besonders wenn Sie auf diese Stunden bei dem Kunden angewiesen sind. Weil sonst zum Beispiel keine Rechnungen versendet werden können oder weil Sie Ihre Ziele nicht erreichen. Oder Sie zeigen wenig Fortschritte in Ihrer Arbeit. Wir sprechen hier von zwei verschiedenen Dingen, nämlich Abrechenbarkeit und Produktivität. Obwohl es Übereinstimmungen gibt, gibt es auch (wichtige) Unterschiede. Welche das sind, erklären wir Ihnen gerne.

Was sind abrechenbare Stunden?

In Unternehmen wird die Arbeitszeit in der Regel in abrechenbare Stunden und nicht abrechenbare Stunden unterteilt. Die abrechenbaren Stunden sind alle Stunden, in denen Sie Arbeiten ausführen, die Sie direkt Ihrem Kunden in Rechnung stellen können. Auf einer Rechnung an einen Kunden findet man daher nur die abrechenbaren Stunden. Die Anzahl der abrechenbaren Stunden sind die Stunden, die Sie direkt für den Kunden arbeiten. Dies umfasst keine Stunden, die beispielsweise für Besprechungen, Verwaltungs- oder Verkaufsaktivitäten aufgewendet werden. Wir nennen dies die nicht abrechenbaren Stunden

Was ist der Unterschied zwischen Abrechenbarkeit und Produktivität?

Produktivität ist die Anzahl der Stunden, die Sie gearbeitet haben, verglichen mit Ihren vertraglich vereinbarten Stunden. Wenn Sie in Ihrer 40-Stunden-Woche 32 Stunden für Kunden arbeiten und den Rest der Stunden mit internen Arbeiten verbringen, haben Sie eine Produktivität von 80 %.

Ihre Abrechenbarkeit ist die Anzahl der Stunden Ihrer produktiven Stunden, die Sie an den Kunden weitergeben können. Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Prozentsatz in Bezug auf die Abrechenbarkeit, den es anstrebt; in den meisten Unternehmen sind das ca. 70 %. Da jedes Unternehmen Kosten hat, ist es wichtig, dass die meisten Arbeitsstunden auch Geld generieren. Bei einer  Abrechenbarkeit unter 50 %  gilt ein Unternehmen als defizitär.

Wie berechnen Sie Abrechenbarkeit und Produktivität?

Sie berechnen die Abrechenbarkeit eines Mitarbeiters, indem Sie die abrechenbaren Stunden durch die produktiven Stunden teilen. Wenn Sie Ihre Abrechenbarkeit und Produktivität berechnen möchten, ist es wichtig, dass Sie Einblick in Ihre geleisteten Arbeitsstunden und Aktivitäten haben. Dies tun Sie, indem Sie Ihre Stunden übersichtlich erfassen, zum Beispiel mit Zeiterfassungs- Software. Ihre Produktivität berechnen Sie so: Nehmen Sie Ihre Jahresvertragsstunden und ziehen Sie davon die Urlaubs- und Feiertage und die wöchentlichen Fahrtzeiten, Besprechungen etc. ab. Die verbleibenden Stunden werden als ‚Standardstunden‘ bezeichnet oder die Stunden, die Sie als Mitarbeiter für Kunden leisten können. Ihre Abrechenbarkeit kann auch anhand Ihrer aufgezeichneten Stunden berechnet werden: Wie viele Stunden Ihrer produktiven Stunden waren abrechenbar?

Ein Mitarbeiter kann sehr produktiv sein, aber wenig abrechenbare Stunden leisten. Wenn Sie beispielsweise das vereinbarte Budget eines Kunden überschreiten, weil mehr Stunden gearbeitet werden, können diese Mehrstunden oft nicht abgerechnet werden. Dies bedeutet, dass nicht alle Ihre produktiven Stunden abgerechnet werden können. Daher sinkt Ihre Abrechenbarkeit. Daher ist es wichtig, einen guten Einblick in Dinge wie geleistete Arbeitsstunden, Tarife, Kosten und verfügbares Budget zu haben.

Wie erhalte ich Einblick in meine Abrechenbarkeit und Produktivität?

Wie hier erklärt wird, steht und fällt alles mit einer guten  Zeiterfassung. Wenn Sie bei jedem Projekt verfolgen, welche Stunden abrechenbar sind und welche nicht, können Sie eine Berechnung durchführen, die Aufschluss über die Differenz gibt. So wissen Sie, ob Sie, Ihr Team oder Ihre gesamte Organisation an den richtigen Dingen arbeiten. Wenn Sie TimeChimp für Ihre Zeiterfassung verwenden, erhalten Sie automatisch Einblick in Ihre Abrechenbarkeit und Produktivität. Es ist ganz einfach, Ihre Mitarbeiter dazu zu bringen, Stunden für die richtigen Kunden, Projekte und Aktivitäten zu schreiben. Mit dynamischen Filtermöglichkeiten sehen Sie dann alle Kontrollzahlen auf einen Blick. Das gibt Halt und Übersicht.

Wie steigern Sie Ihre eigene Produktivität?

Finden Sie es schwierig, sich zu konzentrieren? Werden Sie ständig angerufen/angeschrieben/gestört, wenn Sie gerade im Flow sind? Dann ist es wichtig, Ihre Produktivität zu steigern. Sie können dies tun, indem Sie kurz ‚offline‘  gehen. Schalten Sie Ihr Telefon aus, sagen Sie Ihren Kollegen, dass Sie eine Power Hour haben, und schießen Sie los! Auch gute Ziele zu setzen fördert die Produktivität. Legen Sie persönliche Ziele oder Ziele als Team fest und verfolgen Sie deren Fortschritte.

Viel Erfolg!

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